Globe of Speed
Sie gehören zu FlicFlac wie der Florian zum Dortmunder Westfalenpark. Die verwegenen Motorradakrobaten aus Kolumbien teilen sich den spärlichen Platz in der 5,80 Meter durchmessenen Eisenkugel und rasen mit bis zu 70 km/h pfeilschnell durch das Rund. Die Achterbahnfahrt auf den 80-125 ccm Motocross-Maschinen erfordert Millimeterarbeit, absolutes Können und höchste Konzentration von den Akrobaten.
Für den ersten Dortmunder Weihnachtscircus von FlicFlac streben die schnellen Jungs in einer neuen Darbietung nach Höherem: Über eine Rampe fliegen sie auf zwei Rädern hoch durch die Luft.
Frisch gefangen: Pagoda of Bowls
Wenn es gilt, komplizierte bis halsbrecherische Circuskunst zu zelebrieren, dann stehen die Akrobaten und Akrobatinnen aus dem Reich der Mitte immer auf dem Siegertreppchen: Wie die zwölfköpfige Truppe vom Natinalcircus aus Peking. Höhepunkt ihrer Darbietung sind unglaubliche Handvoltigen, bei denen die grazilen Schönheiten während der Sprünge von Partner zur Partner kleine Schälchen mit den Füßen balancieren.
A question of balance: Rigolo
Balance ist kein Zustand - Balance ist Bewegung. In seiner begnadeten Sanddornbalance legt der Schweizer Rigolo 13 Palmäste zu einer schwebend leichten Skulptur zusammen. Hier trifft archaisch-ritueller Tempeltanz auf Zirkuspoesie. Eine Mischung, die fasziniert, zum Träumen anregt und gleichzeitig nachhaltig ist. Spannend und meditativ zugleich. Das FlicFlac Publikum darf sich auf das Original freuen: seit Neuestem sorgt Rígolos Tochter Lara Jacobs mit dieser Darbietung im kandischen Cirque du Soleil für ungläubiges Staunen.
Überflieger: Duo Rose
Aus den Vereinigten Staaten kommen Samuel & Sylvia, und dort haben sie auch ihre leidenschaftliche und romantische Darbietung am Trapez entwickelt. Gepaart mit einem hohen Grad an technischer Perfektion wird daraus ein echter Kraftakt, bei dem es hoch oben in der Circuskuppel kräftig knistert. Das höhenverliebte Paar stammt aber nicht etwa aus einer Circusfamilie oder wenigstens einer Circusschule. Vielmehr haben sich Samuel & Sylvia ihre schwierigen Luftkünste selbst beigebracht und jahrelang trainiert. Zunächst traten sie auf Festen und Events auf, bevor sie in Europa, Kanada und den USA schließlich erste echte Manegenerfahrung sammeln konnten. Sie waren die ersten amerikanischen Artisten, die seit 1959 in Havanna auf Kuba auftreten durften und beim dortigen Circusfestival mit Bronze dekoriert wurden. Zahlreiche Medaillen und Auszeichnungen von weltweiten Festivals folgten seither.
Auf Biegen und Brechen: Robert Muraine
Zu behaupten, Tanz wäre sein Leben, reicht einfach nicht: Was „Mr. Fantastic“ Robert Muraine an Bewegung drauf hat, ist Körperbeherrschung pur. Der sympathische Westcoat-Boy aus Los Angeles setzt die Anatomie außer Kraft, wenn er sich wie eine Aufziehpuppe selbst zum Leben erweckt, die Arme bewegt, dann die Schultern, schließlich den Kopf bis Richtung Hüfte wandern lässt… Muraine verbiegt sich für seine Körperskulpturen, die er ganz neu erfunden hat, mit wellenförmigen Bewegungen, die die Elastizität des Körpers in den Mittelpunkt stellen. Dass der einstige Straßenkünstler aus dem sonnigen Kalifornien darin eine Extra-Klasse entwickelt hat, befand auch die Casting Show „So You Think You Can Dance“ (SYTYCD) im amerikanischen Fernsehen, die Robert Muraine zum Sieger kürte.
Gesichter und Geschichten: Georg Leiste
Er kann den „Parmarotti“ ebenso wie „Polizist“: Überhaupt ist der Comedian Georg Leiste ein besonders wandelbarer Komiker. Der als “Mann der 1000 Gesichter und der 1000 Geschichten” bekannte Spaßmacher beherrscht nicht nur viele Facetten der Komik, sondern paart sie auch mit wahnwitziger Akrobatik -ob als schwergewichtige Pavarotti-Persiflage “Parmarotti”, als behäbiger Ordnungshüter, übereifriger Kellner, umständlicher Zuschauer, als Scheich, pralle Primaballerina auf dem Hochseil oder als pistolenschwingender Mexikaner.
Herrin der Ringe: Romina Micheletty
Sie vertritt die siebte Generation einer bekannten italienischen Circusfamilie und lebt meist in Frankreich: Romina Micheletty hat sich schon in jungen Jahren der Kunst des Verbiegens, der Kontorsion, verschrieben und diese in eine beeindruckende Hula-Hoop Darbietung eingebunden.
Fun on the dancefloor: The Sick 7 Crew
Es gibt sieben Zwerge und sieben Schwaben, und diese Sieben aus Ungarn zeigen ebenso märchenhaft moderne Akrobatik. The Sick 7 Crew aus Ungarn versprechen nicht zu viel, wenn es um Breakdance der Superlative geht. 2007 fand sich die Gruppe mit Cs, Csókos, Dávid, Izy, Lil 'Karsa, Pori zusammen, die alle bereits von frühester Jugend an Tanz und Bewegung zu ihrem Lebensmittelpunkt gemacht hatten. Seither haben die äußerst beweglichen Tänzer eine beachtliche Zahl von Preisen und Anerkennungen eingeheimst. Sie gewannen u.a. die Battle Of The Year South East Europe in Wien, ein großes Breakdance Festival. The Sick 7 Crew ist in Ungarn eine sehr beliebte Breakdance-Truppe, die in Fernsehsendungen und ebenso wie auf internationalen Bühnen zu Hause ist.
AirFours – Freestyle Motorrad
Eine Sensation zum Santa Claus: Erstmals zeigt FlicFlac nach der legendären Motorradkugel waghalsige Freestyle Motorradartisten in einem runden, 42 Meter großen Circuszelt. Wenn die vier Freestyle Jumper von AirFours Gas geben, dann schießen ihre Motocross Maschinen pfeilschnell und hoch durch das Circuszelt. Für den ersten Dortmunder Weihnachtscircus von FlicFlac nutzt das Quartett eine mobile Sprungschanze („Kicker“) im Zelt. In den wenigen Sekunden zwischen Absprung und Landung zeigen die Motorrad-Matadore hoch über dem Bühnenboden waghalsige Manöver, rasante Drehungen und atemberaubende Artistik.
Jump! Truppe Dosov
Die elfköpfige Truppe am Schleuderbrett erhielt 2007 für ihre spektakuläre Darbietung den Silbernen Clown beim Internationalen Circusfestival in Monte Carlo. Die vom Nikulin Circus in Moskau inszenierte Show im Stil modernen Videoclips bekam aber auch auf dem großen internationalen Circusfestivals von Russland, Ungarn und China Gold.
Frank Fabry und Band
Der stimm- und stimmungsgewaltige Sänger aus Düsseldorf rockt auch im aktuellen Weihnachtsprogramm wieder bei FlicFlac. Düster, dämonisch und dezibelstark wird er einige der Darbietungen auf den Punkt bringen. Frank Fabry arbeitet bereits seit vielen Jahren mit FlicFlac zusammen und hat der Circusmusik seinen ganz persönlichen Stempel aufgedrückt.